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18.07.2018

"Smart small living?" – weniger Energieverbrauch in Haushalten älterer Menschen

Das Bild zeigt ein älteres Paar mit einem Tablet.

Ein Pilotprojekt zeigt, wie ältere Menschen motiviert werden können, ihre Wohnfläche zu verkleinern und so den Energieverbrauch ihrer Immobilie zu senken.

An der internationalen Konferenz "Breaking the Rules! Energy Transitions as Social Innovations" des Leibniz-Forschungsverbundes Energiewende ging Anja Umbach-Daniel von Rütter Soceco den Fragen nach, welche Faktoren den Wohnflächenverbrauch älterer Menschen antreiben oder senken, und inwiefern neue Interventionsformate zu einer Reduktion der Wohnfläche und des damit verbundenen Energiebedarfs beitragen können.

Aufbauend auf den Erkenntnissen des NFP-71-Projektes "Energiesparpotenziale in Haushalten von älteren Menschen" testeten Rütter Soceco und Hässig Sustech in einem Pilotprojekt ein neues Interventionsformat: In Workshops wurden Hausbesitzer und Hausbesitzerinnen, die älter als 55 Jahre sind, zur aktiven Auseinandersetzung mit ihrer Wohnzukunft motiviert. Die Workshops zeigten ihnen die Potenziale der baulichen Verdichtung, der energetischen Sanierung oder Verkleinerung der Wohnfläche auf. Der integrative Ansatz bezog auch finanzielle und erbrechtliche Aspekte sowie Praxisberichte ein.

Die Veranstaltungen stiessen auf grosses Interesse bei der Zielgruppe und motivierten die Teilnehmenden, u. a. ihre zukünftige Wohn- und Lebenssituation zu planen, sich mit Fachpersonen und den eigenen Kindern auszutauschen oder ihr Haus oder ihre grosse Wohnung gegen eine kleinere Wohnung zu tauschen.

Das Pilotprojekt wurde gemeinsam mit dem Hauseigentümerverband Schweiz (HEV) durchgeführt.

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